‘Viele Einzelteile werden derzeit aus Kunststoff gefertigt. Und doch gibt es eine Tendenz, Einzelteile wieder aus Metall herzustellen.
Kunststoff hat auch Nachteile.’
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Ist der Kunststoff auf dem Rückzug? Einer der größten Nachteile ist, dass er unter stetiger Belastung ein Kriechverhalten zeigt, wodurch die maximale Dauerbelastung einschränkt ist.
Zwar sind dabei auch Verbesserungen denkbar durch die Wahl von beispielsweise glasgefüllten hochwertigen Kunststoffen, aber diese Materialien sind sowohl in der Anschaffung als auch in der Verarbeitung viel kostenaufwendiger. In diesem Fall ist Metall dann doch eine günstige Alternative, vorausgesetzt, dass die Form in Metall zu realisieren ist. Dieses Problem hatte auch unser Kunde. Das Gehäuse für einen Antrieb zum Verstellen des Autospiegels (um den Spiegel in die Parkposition zu setzen) war aus Kunststoff nicht stabil genug auszuführen ohne (zu) hohe Kosten. “Ist es möglich, diese Form auch in Metall herzustellen?” war die Frage an NGF.
Diese Herausforderung hat NGF angenommen, und tatsächlich war es möglich, auch diese äußerst komplexe Form durch Tiefziehen zu realisieren. Das Einzelteil wurde dadurch zu einer kostentechnisch sehr interessanten Alternative. NGF hat darum den Auftrag bekommen, die Werkzeuge zu entwickeln für die Massenfabrikation, und inzwischen produziert NGF mehr als eine Million von diesen Einzelteilen pro Jahr auf ihrer allerneuesten Presse.
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