‘Toleranzen in diesem Bereich sind mit kaum einer Maschine erreichbar. Deshalb haben wir für diesen Auftrag das Schneideverfahren neu erfunden.’
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Mit diesem dünnen Faden wird eine Ersatzlinse im Auge des Starpatienten fixiert. Dieses Fädchen ist nur 0,2 Millimeter dick, es muss steril sein, genau die richtige Krümmung aufweisen und ohne Unebenheiten geliefert werden.
Früher wurden solche Fädchen in den USA in einem aufwändigen und zeitraubenden Verfahren hergestellt. Eigentlich hatte der Kunde NGF nur um ein Angebot für die Herstellung eines extrem teuren Messers gebeten, das in diesem Verfahren eingesetzt werden sollte. Aber dann hat NGF darum gebeten, nach einer besseren Lösung suchen zu dürfen, ‘denn warum sollte man so viel Geld für eine nicht optimale Lösung ausgeben?’
Zwei Wochen später erhielt NGF den Auftrag, das von ihr entwickelte Verfahren weiter auszuarbeiten.
Ergebnis: Halbierung der Werkzeugkosten und Rückgang der Produktionskosten um 90 Prozent! Die Produktion liegt dadurch zur Zeit auf dem bis dahin für unmöglich gehaltenen Niveau von 15000 Stück in der Woche.
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